Nach dem Slam ist vor dem Tretboot

Wie man der Termine-Seite gut entnehmen kann, geht es Schlag auf Schlag.

Gestern noch stand ich im Hugendubel Ingolstadt beim K.O.-Poetry Slam auf der Bühne (2. Platz, by the way) doch schon heute Abend ist die nächste Show. Ausgabe #5 von El Magos Tretboot steigt im Gutmann am Dutzendteich in Nürnberg und mit Bernd Regenauer, Falk, Der Ente und Micha Marx ist wieder einmal hochkarätiges und bundesweit bekanntes Entertainment am Start.

Wie immer beginnt die Show um 19 Uhr und wie immer ist das Frankenfernsehen mit am Start und zeichnet auf. Die Termine der Ausstrahlung werden separat bekannt gegeben, doch man kann sich wohl grob auf den Samstag kommende Woche einstellen und ab dann in der Mediathek und bei YouTube.

Damit wäre der November auch geschafft und es steht nur noch der stressige Dezember an. Vorweihnachtszeit juche! Und mit den Weihnachtsferien, die dann ab 22.12. für mich beginnen, habe ich auch vielleicht mal wieder etwas Zeit für die drei Schönheiten auf dem Bild über diesem Beitrag.

Spickzettel

Ich habe eine Regel, die für meine Vorträge gilt: Prosa kann abgelesen werden, Gedichte sind auswendig zu halten. Nennt mich da altmodisch oder spießig, aber der Vortrag eines gereimten Stückes ist ‚ansprechender‘, wenn frei vorgetragen wird. Jedenfalls meiner Meinung nach.

Nun ist es ja aber mitunter so, dass man Gedichte für die Bühne erst kurz vor knapp fertig bekommt und zum lernen nicht mehr genug Zeit bleibt. In diesem Fall erlaube ich mir selbst ‚Spickzettel‘ zu benutzen. Ausgedrucke, auf denen das vorzutragende Gedicht steht und die in der Hosentasche mitgeführt werden, so dass im Notfall ‚gespickt‘ werden kann.

Das ist für den Vortrag noch ungünstiger, holt es doch den Zuhörer aus der vorgetragenen Situation heraus und katapultiert ihn in die Realität des „da steht auch nur einer, der ein Gedicht vorträgt“, aber manchmal muss es eben sein. Besser ablesen, als nicht weitermachen können, gerade wenn es wichtige Inhalte betrifft.

Wie damals, beim Frankenslam im Opernhaus zu Nürnberg, als ich mein Gedicht Langeweile vortrug und dabei vom Spickzettel ablesen musste.

Wichtige Inhalte müssen gesagt werden.

Kurzfristiger Termin

Hört, hört!

Am 28.11. ist kurzfristig ein weiterer Termin in den Kalender gerutscht: Ich bin im Line Up des Poetry Slam im Hugendubel zu Ingolstadt.

Also nix wie hin da.

Ho ho ho!

Es ist soweit!

Ich darf freudig verkünden, dass es in diesem Jahr wieder Weihnachtsfeiern gibt, die ich bespielen darf. Zum Beispiel bei den Weihnachtsabenden im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer.

Zusammen mit den Musikerinnen Catie und Amelie bestreite ich dort den Unterhaltungsteil des Abends und werde weihnachtliche Texte und Gedichte vortragen.

Es gilt also… „ihr Kinderlein kommet!“

Die vergangenen Tage

Freunde, es war eine Menge los. Nun folgend eine kleine Zusammenfassung:

Freitag. Am Freitag war wie erwähnt der Poetry Slam im Weltecho in Chemnitz. Nach der Teilnahme an der Demo „Wir sind mehr“ vor einigen Wochen, war es also mein zweiter Aufenthalt in Chemnitz und es war – wieder einmal – sehr schön im Weltecho. War mir auch der Einzug ins Finale dieses mal nicht vergönnt, so hatte ich doch an den Auftritten von Ruben und Hank sehr viel Spaß und auch die Rückfahrt im Auto nach Halle war sehr kurzweilig.

Samstag. Am Samstag ging es dann nach Madgeburg – genauer in den Moritzhof. Dort moderierten zum ersten Mal Kimmy und Paula und dieses – wie ich hier nochmal deutlich ausdrücken möchte – sehr gut und unterhaltsam. Ich wurde als DILF angekündigt und habe erst nach einiger Weile bemerkt, dass das D darin nicht für ‚Dude‘ steht. Als Ausgleich für´s ‚alt fühlen‘ konnte ich den Slam dann aber gewinnen und mit einem Beutel voller toller Sachen (und einem AfD-Flaschenöffner; wtf?!?) zurück zur Künstlerwohnung nach Halle fahren.

Montag. Es war mal wieder Zeit für den Schwabinger Poetry Slam im Lustspielhaus und bei dieser Ausgabe 53. stand ich dann neben weiteren tollen Poetinnen und Poeten auf der Bühne und konnte reimen. Hat es auch erneu nicht für´s Finale gereicht – was bei der Konkurrenz keine Schande ist – traf ich doch viele gute Bekannte und Freunde und viel am Ende des Abends müde aber glücklich ins Bett.

Dienstag. Die neue Saison von ‚Das Lesen der Anderen‘ startete in der Kofferfabrik Fürth und wir hatten einen guten Einstieg. In diesem Jahr ist leider nur noch ein weiterer ‚DLDA‘-Termin geplant (am 18.12. in Nürnberg), aber schon im Januar geht es in der Kofferfabrik weiter. Die Weihnachtsshow, quasi, die man sich nicht entgehen lassen sollte.