Mixed Feelings

Jetzt ist 2019 noch keine vier Wochen alt und es war emotional schon alles dabei. Die erste richtige Arbeitswoche hat heute begonnen und auch was Auftritte betrifft, geht es gleich gut weiter.

Wenn nichts schief geht, kann ich auch in diesem Jahr wieder an den Bayrischen Meisterschaften im Poetry Slam teilnehmen, die dieses Mal in Erlangen ausgetragen werden. Das wäre schon alleine der Tradition wegen eine tolle Sache, schließlich war in den vergangenen Jahren stets ein Parkster am Start.

Frohes neues Jahr

Da ist es endlich, dieses 2019 von dem alle reden.

Auch dieses Jahr hat wieder eine Menge Gelegenheiten parat, bei denen man mich auf den Bühnen des Landes live erleben kann. Einfach mal nach Peter Parkster googlen oder hier auf der Terminseite einen Blick riskieren.

Bevor es allerdings auftrittsmäßig rund geht, ist ein Schreiburlaub in den Bergen auf dem Programm. Dort werden die ersten Texte des neuen Jahres entstehen, die dann bei Poetry Slams, DLDA-Shows oder sonstigen Literaturveranstaltungen dargeboten werden. Mal schauen, vielleicht packe ich auch die Ukulele aus und mach den einen oder anderen Songs.

Es bleibt also spannend, daher bleibt mir gewogen.

Spickzettel

Ich habe eine Regel, die für meine Vorträge gilt: Prosa kann abgelesen werden, Gedichte sind auswendig zu halten. Nennt mich da altmodisch oder spießig, aber der Vortrag eines gereimten Stückes ist ‚ansprechender‘, wenn frei vorgetragen wird. Jedenfalls meiner Meinung nach.

Nun ist es ja aber mitunter so, dass man Gedichte für die Bühne erst kurz vor knapp fertig bekommt und zum lernen nicht mehr genug Zeit bleibt. In diesem Fall erlaube ich mir selbst ‚Spickzettel‘ zu benutzen. Ausgedrucke, auf denen das vorzutragende Gedicht steht und die in der Hosentasche mitgeführt werden, so dass im Notfall ‚gespickt‘ werden kann.

Das ist für den Vortrag noch ungünstiger, holt es doch den Zuhörer aus der vorgetragenen Situation heraus und katapultiert ihn in die Realität des „da steht auch nur einer, der ein Gedicht vorträgt“, aber manchmal muss es eben sein. Besser ablesen, als nicht weitermachen können, gerade wenn es wichtige Inhalte betrifft.

Wie damals, beim Frankenslam im Opernhaus zu Nürnberg, als ich mein Gedicht Langeweile vortrug und dabei vom Spickzettel ablesen musste.

Wichtige Inhalte müssen gesagt werden.

Die vergangenen Tage

Freunde, es war eine Menge los. Nun folgend eine kleine Zusammenfassung:

Freitag. Am Freitag war wie erwähnt der Poetry Slam im Weltecho in Chemnitz. Nach der Teilnahme an der Demo „Wir sind mehr“ vor einigen Wochen, war es also mein zweiter Aufenthalt in Chemnitz und es war – wieder einmal – sehr schön im Weltecho. War mir auch der Einzug ins Finale dieses mal nicht vergönnt, so hatte ich doch an den Auftritten von Ruben und Hank sehr viel Spaß und auch die Rückfahrt im Auto nach Halle war sehr kurzweilig.

Samstag. Am Samstag ging es dann nach Madgeburg – genauer in den Moritzhof. Dort moderierten zum ersten Mal Kimmy und Paula und dieses – wie ich hier nochmal deutlich ausdrücken möchte – sehr gut und unterhaltsam. Ich wurde als DILF angekündigt und habe erst nach einiger Weile bemerkt, dass das D darin nicht für ‚Dude‘ steht. Als Ausgleich für´s ‚alt fühlen‘ konnte ich den Slam dann aber gewinnen und mit einem Beutel voller toller Sachen (und einem AfD-Flaschenöffner; wtf?!?) zurück zur Künstlerwohnung nach Halle fahren.

Montag. Es war mal wieder Zeit für den Schwabinger Poetry Slam im Lustspielhaus und bei dieser Ausgabe 53. stand ich dann neben weiteren tollen Poetinnen und Poeten auf der Bühne und konnte reimen. Hat es auch erneu nicht für´s Finale gereicht – was bei der Konkurrenz keine Schande ist – traf ich doch viele gute Bekannte und Freunde und viel am Ende des Abends müde aber glücklich ins Bett.

Dienstag. Die neue Saison von ‚Das Lesen der Anderen‘ startete in der Kofferfabrik Fürth und wir hatten einen guten Einstieg. In diesem Jahr ist leider nur noch ein weiterer ‚DLDA‘-Termin geplant (am 18.12. in Nürnberg), aber schon im Januar geht es in der Kofferfabrik weiter. Die Weihnachtsshow, quasi, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wochenendaktivitäten

So, nach der Wahl ist vor dem Slam.

Am kommenden Wochenende bin ich wieder ein wenig on the road. Chemnitz und Madgeburg wollen bespielt werden und so freue ich mich der Einladung des HALternativ e.V. folgen zu dürfen.

Deshalb bin ich am Freitag im Weltecho beim Wortscharmützel Poetry Slam und trete zusammen mit weiteren Künstlern auf, wie ebenso am Samstag im Moritzhof in Madgeburg beim Wortwäsche Poetry Slam.

Bei beiden Veranstaltungen war ich bereits einige Male und kann sie jedem nur ans Herz legen. Wie es der Zufall will, war ich sogar genau vor sieben Jahren auch schon in Madgeburg beim Slam. Es wurde also echt mal wieder Zeit.